Fliegen in Wijk an Zee

Nachdem mein Sohn und ich im Sommer 2018 unseren A-Schein bei der Gleitschirmschule Pappus gemacht hatten und wir bis dahin nur im Elsass (Siebach, Treh, Drumont, Gustiberg) geflogen sind ging es an Pfingsten 2019 zum ersten Mal in ein neues Fluggebiet.
Der ursprüngliche Plan war nach Løkken in Dänemark zu fahren da wir von dort sehr schöne Bilder in einer der Ausgaben des DHV Magazins gesehen hatten. Da die Fahrt dorthin jedoch mit 16h kalkuliert wurde machten wir uns auf die Suche nach fliegbaren Dünen die etwas näher lagen. Somit kamen wir auf den Ort Wijk an Zee in Holland. Die DHV Gelände Details dazu findet ihr hier Gelände-Details :: Wijk aan Zee (dhv.de)
Gewohnt hatten wir in einem dieser Strandhäuser die sich wirklich direkt am Strand befinden.
Noorderbad Wijk aan Zee (azulstrandhuisjes.nl)

Der Startplatz, falls man bei einer Düne wirklich von einem Startplatz sprechen kann, also das Gebiet auf dem man starten kann befindet sich 200m nördlich dieser Strandhäuser.
Da das Wetter in den ersten Tagen wegen des starken Windes und Regens eher zum schwimmen oder Kiten geeignet war hat es ein paar Tage gedauert bis die Schirme ausgepackt wurde.
Das Starten bzw. das Hochkiten auf die Düne war dann schwieriger als gedacht. So vergingen nochmals ein paar Tage mit Schirmhandling am Strand und Kiteversuchen um endlich mal oben auf der Düne anzukommen.


Als wir dann oben auf der Düne waren hatte es dann auch mit dem Fliegen geklappt. Eine etwas andere Flugerfahrung als in den Bergen. Hier an der Düne musste viel mehr auf andere Piloten geachtet werden und man musste ständig das „Fahrwerk“ ausgefahren haben um gleich wieder durchstarten zu können. Obwohl wir uns keinen extra Dünenschirm zugelegt hatten, hatten unsere aktuellen Schirme das Ganze auch gut überstanden. Unser Landebier konnten wir dann von unserem Strandhäuschen aus mit folgender Kulisse geniessen:

2 Kommentare zu „Fliegen in Wijk an Zee“

  1. Wijk ist leider von NRW aus manchmal extrem voll, dazwischen teils die Miniwings.Aber es verteilt sich nach dem ersten Kilometer. Für Küstenfans: Es gibt in NL noch weitere weniger bekannte Spots, z.B. bei Renesse. Lökken kann ich nur empfehlen-ist nochmal eine ganz andere Kulisse, und gefällt mir noch besser als Arcachon. Ich fahre seit 15 Jahren nach Norre Lyngby, (bis auf dieses Jahr), und kann gerne etwas an Erfahrung weitergeben. Für mich hab ich dann die Normandie und vor allem Bretagne entdeckt, überall kleine Spots, keine 22 bzw 44 km Strecke wie Lökken, aber spannend sie zu erkunden. Bei Interesse gebe ich auch hier gerne Infos weiter.

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