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Aktuelle Informationen zur Coronalage

Auszug aus der Publikation auf der Homepage des DHV (www.dhv.de)

Aktuelle Informationen zur Coronalage  betreffend den Flugbetriebe und Vereinsaktivitäten  (Stand: 17.03.2020–15:00 Uhr):
 
Aufgrund der sehr dynamischen Ereignisse der letzten Tage besteht Unsicherheit über die Situation im Umgang mit der Coronakrise und dem Flugbetrieb in den Drachen- und Gleitschirmgeländen. Seitens des Bundesministeriums für Verkehr (BMVI) und der Landesluftfahrtbehörden wurde bisher kein Flugverbot ausgesprochen.  
 
Die Bundesregierung hat jedoch am 16.3.2020 mit den Bundesländern Regelungen festgelegt, welche durch die Bundesländer umzusetzen sind. Demnach sind „Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen verboten“. Wir ersuchen die Geländehalter, den Windenschleppbetrieb somit einzustellen. Geländehalter sind berechtigt die Fluggelände (Hang- und Windenschleppbetrieb) zu schließen. Der DHV unterstützt alle Maßnahmen zur Reduzierung von Gruppenbildungen. Auffahrten zu den Startplätzen mit Vereinsbussen und Tandemflüge sind zu unterlassen.  
Wir empfehlen anlässlich der Situation alle fliegerischen Aktivitäten zu reduzieren und sich angemessen nach den Regeln des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu verhalten. Dies auch im Hinblick auf mögliche Unfälle, da die Lage in Krankenhäusern ohnehin bereits angespannt ist. Wir weisen darauf hin, dass sich die Situation in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich darstellen kann. Darüber hinaus kann sich die Lage jederzeit komplett ändern.

...Ende des Auszugs des DHV....

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Anmerkungen hierzu des 1ten Vorsitzenden:

Die momentane Situation ist ein wichtiger Auftrag für unsere Bereitschaft solidarisch zu sein, da wir selbst Einfluss auf die Verbreitung nehmen. Wir haben nicht nur eine Verantwortung für uns, sondern auch für unsere Menschen um uns herum. Es gilt die Risikogruppen zu schützen, damit wir nicht in relativ kurzer Zeit eine hohe Zahl an Fällen haben, die das Gesundheitssystem überfordern. Jeder von uns schafft Entlastung, indem er auf Zeit seine sozialen Kontakte auf ein Mindestmaß reduziert und Kontakte zu Personen vermeidet, bzw. einen Sicherheitsabstand einhält. Insbesondere unser Umgang miteinander, unsere sozialen Kontakte und unser Hygieneverhalten sowohl bei der Arbeit, als auch im Privatleben muss an die neuen Gegebenheiten angepasst werden, was im Zweifel auch Leben rettet.  
Wenn jeder sein Verhalten hinterfragt, sein privates Leben an die nun vorhandene Situation anpasst und Verantwortung für sich und andere übernimmt, schaffen wir es die Ausbreitung zu verlangsamen.

Ich empfehle daher und Bitte um Einhaltung auf unserem Fluggelände:

1.) Das Fliegen wird vorerst bei uns am Blauen nicht verboten (dies wird sich jedoch ändern sollte eine Ausgangssperre für alle Bürger ausgesprochen werden.)

2.) Tandemfliegen mit "fremden" Personen (Einmalkontakte) sind zu unterbinden. Beim Fliegen mit Personen, mit denen man eh täglich zusammen ist (Bsp.: Familie, Lebenspartner/in, tägl. Arbeitskollegen), ist die körperlich Nähe sowieso täglich gegeben. Hier denke ich ist auch nichts gegen einen Tandemflug zu sagen, bzw. es wird nichts übertragen was eh nicht bereits beim Anderen vorhanden ist.

3.) Fahrgemeinschaften zum gemeinsamen auf den Berg fahren sind einzustellen. Ich möchte Euch die allseits bekannte 2m Abstandsregel hierzu mitgeben. Sollte dies auch in einem Auto (Bus) möglich sein, denke ich wäre eine Fahrt i.O. => Zu viert in einem "normalen Auto" auf den Berg fahren sollte von Euch allen eingestellt werden! Bitte haltet dies ein.

4.) Fliegt gerade jetzt nicht bei kritischen oder grenzwertigen Bedingungen, um nicht die Rettungskräft zusätzlich zu beanspruchen. Schraubt Bitte alle (Anfänger wie fortgeschrittene Flieger) Euren Ehrgeiz auf ein gesundes Maß herunter.

5.) Unterbindet auf dem Berg oder am Landeplatz Gruppenbildungen. Begrüßt Euch nicht mit Handschlag und bleibt auf Distanz (~2m) zueinander.  Fliegen tun wir eh alleine, daher haben wir auch in der Luft kein Übertragungsproblem zu anderen.

Ich denke das diese 5 Punkte unser Beitrag als Vereinsgemeinschaft zur Reduzierung des Übertragungsrisikos darstellt. Somit denke Ich können wir auch heute noch unserem Hobby nachgehen. Was wir mit dem Arbeitstag am 28.03. machen werden, wollen wir im Vorstand noch besprechen.

Hoffen wir alle das wir diese Krise alsbald hinter uns lassen können.

Ich wünsche Euch weiterhin gute Gesundheit.

Es grüßt; Benjamin
 

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