Hallo Zusammen;

Am Samstag den 25.08 ab ~10:00 wird erneut ein Beitrag für die Sendung "Expedition in die Heimat - Kurlaub in Badenweiler" am Hochblauen mit uns Fliegern gedreht. Pilotenaufkommen durch HCRB-ler natürlich erwünscht. Patrik K. wird Tandemfliegen ein zweiter Tandem wird zum Paralellflug und Filmaufnahmen noch gesucht.

Ausstrahlung der Sendung ist am Freitag, den 21.09.18 um 20:15 - 21:00 h
im SWR Fernsehen.

Aufgrund des gewaltig guten Flugwetters und dem entsprechenden hohen Luftverkehrsaufkommens der letzten Tage und Wochen, sind mir als Vorsitzenden wieder einige unschöne Dinge berichtet worden. Bei anderen Ereignissen war ich selbst Zeuge von absoluter Ignorierung der Luftfahrerregeln. Der Pilot den ich meine hat Glück das Ich und ein weiterer Zeuge Ihn nicht identifizieren konnte (lila Untersegel; permanenter und mehrmaliger Wolkenflug)

Deshalb erneut diese Erinnerung und Ermahnung an alle Piloten die am Hochblauen starten, Clubmitglieder oder unsere Gäste sind:

=> Wer bei uns in die CTR Basel Nord hineinfliegt (diese beginnt bei 1630 msl) ist das letzte mal bei uns geflogen!

=> Wer die Sichtflugregeln ignoriert, z.B durch Wolkenflug erhält Startverbot

=> höher als FL100 (~3060m) zu fliegen ist verboten!

Leute, der Himmel ist kein Spielplatz, hier gelten Regeln. Deren Einhaltung schütz uns auf lange Sicht, und gibt uns das Recht wie die anderen freien Flieger zu Fliegen. Das permanente Missachten dieser Spielregeln wird auf kurz oder lang Konsequenzen für uns alle haben.... und zwar nur zum Nachteil für alle! Nur weil einige wenige unbelehrbare Idoten meinen Sie dürfen mit Ihrem Schirm alles.

Sorry, so gehts nicht...an unserem Berg werden Regeln eingehalten!

Benjamin Scheilin;

1ter Vorsitzender HCRB e.V

 

Alle Piloten des HCRB's sind herzlich hierzu eingeladen.

Es wäre schön, es könnte ein reger Flugbetrieb am Hochblauen stattfinden, somit könnten wir den Hochblauen als Flugberg in der Öffentlichkeit untermauern. Es wird mit Gästen auch aus der Politik gerechnet.

Die Kosten für Suche und Bergung eines abgestürzten oder auch notgelandeten Piloten sind in den letzten Jahren sehr stark angestiegen, besonders bei Einsätzen im Ausland. Oft sind höhere fünfstellige Beträge fällig. Eine Absicherung dieser Kosten ist deshalb für jeden Piloten sehr wichtig. Aus aktuellem Anlass möchte der DHV auf unterschiedliche Regelungen von Versicherern bei der Abdeckung von Bergungskosten hinweisen. Der DHV empfiehlt Piloten, die keine Halterhaftpflichtversicherung über den DHV haben, einen Check der Versicherungsbedingungen. Bei den Halterhaftpflichtversicherungen des DHV sind die Bergungskosten unabhängig vom geflogenen Gerät versichert. Trotzdem auch hier der Hinweis: Die 2500 € Bergungskosten in der normalen DHV- Halterhaftpflichtversicherung sind nicht üppig. In etwa jedem 3. Fall ist die Bergungskostenrechnung höher. Deshalb empfehlen wir die nur 10 € teurere Haftpflicht Plus mit 10.000 € Bergungskosten.

Anmerkung von mir: Wer eine verbesserten Schutz auf die max. Summe von 10.000€ möchte, muss dies direkt mit dem DHV klären. Diese Versicherung wird nicht über den Verein geregelt!

Grüße;

Benjamin

HCRB Vereinsmeisterschaft 2018

Am Samstag, den 02.06.2018 fand unsere diesjährige Vereinsmeisterschaft statt. Unsere Streckenflieger waren schon am Freitagabend nervös und haben „fast“ auf dem Berg übernachtet. Die Vorhersagen sahen nicht schlecht aus.

Am Morgen kam dann eine kleine Ernüchterung. Es war schon früh morgens warm, schwül, die Sonne schien und gegen 09:00Uhr standen die ersten Wolken mit einer Basis von sensationellen 900m „unterhalb“ vom Gipfel. Einige starteten den Tag mit einem Hike vom Lipburger Landeplatz aus auf den Hochblauen. Um 10:30 Uhr wurde die Aufgabe bekannt gegeben: 2 Wendepunkte, es galt den Belchen- und den Feldberggipfel mit jeweils 1km Radius zu überfliegen, danach gab es keine Vorgaben mehr.

Selbst für Wenig- und Nichtstreckenflieger war diese Aufgabe tatsächlich lösbar, auch wenn man es nicht recht glauben wollte. Da noch mit einer längeren Wartezeit bis zur brauchbaren Basishöhe zu rechnen war, gönnten sich einige Flieger im Restaurant „Hochblauen“ einen Kaffee und ein Stück Kuchen. Zwischen 12.00Uhr und 13:00Uhr stieg die Basis deutlich an und die ersten Piloten starteten. In der Luft herrschte stellenweise verkehrte Welt: unter den schönsten und dunkelsten Wolken musste man sich mit geringem Steigen nach oben kämpfen während es an kleinen, harmlos aussehenden Wolken mit bis zu 6m nach oben ging.

Die Thermik war stark unterschiedlich. Einige konnte ohne großen Höhenverlust größere Strecken zurück legen, während andere wenige Minuten später längere Wartezeiten in Kauf nehmen mussten.

Auch die verschiedenen Windrichtungen in unterschiedlichen Höhen machten das Thermiksuchen nicht einfach. Zudem war die Basis am Belchen und Feldberg deutlich tiefer, als an den umliegenden Bergen. Trotz der schwierigen Bedingungen schafften einige die Aufgabe, und konnten nach dem Feldberg noch weiter fliegen. Die Herausforderung der Wendepunkte Belchen und Feldberg kann man an Jochens Zackenflug gut sehen :)